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Pressemitteilung

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23.10.2009

Dr. Herlind Gundelach ist neue Präsidentin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz

Die Kultusministerkonferenz hat Frau Dr. Herlind Gundelach in ihrer Sitzung am 15. Oktober 2009 in Waren a.d. Müritz zur neuen Präsidentin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz benannt. Die Hamburger Senatorin für Wissenschaft und Forschung übernimmt die Präsidentschaft für ein Jahr von Frau Dr. Eva-Maria Stange, der aus dem Amt ausgeschiedenen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst in Sachsen.

„Die Arbeit des Nationalkomitees begleite ich schon einige Jahre als Mitglied des Komitees. Ich freue mich daher sehr, jetzt die Präsidentschaft übernehmen zu dürfen. Es ist mir ein Anliegen, die Bemühungen des Nationalkomitees um die nachhaltige Integration und Bewahrung des kulturellen Erbes unvermindert fortzuführen“, sagte die neue Präsidentin nach Ihrer Benennung.

Aktuelle Themen und Problemfelder zu Denkmalschutz und Denkmalpflege in die politische Diskussion einzubringen, ist eine der Hauptaufgaben des Komitees. Die Präsident/innen haben dabei stets entscheidende Akzente gesetzt. Frau Dr. Gundelach kündigt die Vereinbarkeit von Denkmalschutz und Klimaschutz als Schwerpunkt ihrer Präsidentschaft an:

„Die energetische Sanierung im Altbaubestand bei Erhaltung des Denkmalschutzes ist eine der zentralen Herausforderungen. Die bevorstehende Jahrestagung und Verleihung des Deutschen Preises für Denkmalschutz werde ich nutzen, um meine Gedanken dazu vorzustellen.“


Belegexemplar erbeten an:
Geschäftsstelle des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz bei dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
Graurheindorfer Str. 198
53117 Bonn
Caecilie.flossdorf@bkm.bmi.bund.de
Internet: www.dnk.de

Pressestelle der Behörde für Wissenschaft und Forschung
Tel.: 040 42863-2322
E-Mail: pressestelle@bwf.hamburg.de

 

Lebenslauf Dr. Herlind Gundelach
Präses der Behörde für Wissenschaft und Forschung (Senatorin für Wissenschaft und Forschung)

Geboren 28. Februar 1949 in Aalen/Württemberg., verheiratet, eine Tochter
1955 - 1959
Volksschule in Aalen und Bonn
1959 - 1967
Gymnasium und Abitur in Bonn
ab 1968
Studium der Politischen Wissenschaft, Geschichte, Philosophie und Staatsrecht in Bonn; Abschluss: Promotion zum Dr. phil. bei Prof. Dr. Karl-Dietrich Bracher über das Thema: "Die Sozialausschüsse zwischen CDU und DGB - Selbstverständnis und Rolle 1949 - 1966"

Beruflicher Werdegang
1968/1969
Pressesprecherin der CDU-Sozialausschüsse (CDA) und verantwortliche Redakteurin ihrer Monatszeitschrift
ab 1970
Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei verschiedenen CDU-Bundestags-abgeordneten, Themenschwerpunkte: Raumordnung und Städtebau, Europapolitik, Familie, Frauen und Jugend
1981 - 1982
Referentin in der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
1982 - 1984
Persönliche Referentin des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, Anton Pfeifer, MdB
1985 - 1987
Geschäftsführerin der Arbeitsgruppe Bildung und Wissenschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
1988 - 1998
Referatsleiterin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Aufgabenfeld: Grundsatzarbeit, Kontakte zu Parteien, Verbänden und sonstigen gesellschaftlichen Organisationen
1999 - 2003
Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten
2004 - 2008
Staatsrätin der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt seit Mai 2008 Präses der Behörde für Wissenschaft und Forschung

Ehrenamtliche Tätigkeiten
1999 - 2002
Stellvertretende Vorsitzende des Bundesfachausschusses Umwelt und Energie der CDU seit 1999
seit 2004
Mitglied der Bundesfachkommissionen Umwelt und Energie des Wirtschaftsrats Deutschland Ständiger Gast im Bundesausschuss Umwelt und Energie der CDU
seit 2000
Präsidentin des Bundes Heimat und Umwelt e.V. (früher: Deutscher Heimatbund); in dieser Funktion Mitglied des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz
seit 2009
Präsidentin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz